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Zusatzvorstellung: heute abend 23:15h

Aufgrund des großen Interesses haben wir beschlossen heute abend um 23:15h noch einmal den Film zu zeigen. Alle angekündigten Vorstellungen um 17 und 19 Uhr sind ausverkauft.
Karten gibt es im Vorfeld nur im 3001 Kino.

Antifaschistisch aktiv werden: 23.3.Keine Rassistische Hetze in Hamburg-Horn

Kommt zur antirassistischen Protest-Kundgebung
am 23. März 2013, 13.00 Uhr
Horner Weg/Sievekingsallee (U-Bahn Horner Rennbahn)

Seit Wochen mobilisiert Stephan Buschendorff, Funktionär der rassistischen „Bürgerbewegung Pro- Deutschland“ zu einer Kundgebung am 23. März gegen die geplante Eröffnung einer Moschee im Stadtteil Horn. Buschendorff wurde in Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat von Pro Deutschland zur Bundestagswahl 2013 nominiert. Die Kleinst-Partei und ihre Ableger sind in den letzten Jahren vor allem durch islam-feindliche Wahlkämpfe in Nordrhein-Westfalen und Berlin aufgefallen. Momentan will sie sich bundesweit aufstellen. Der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs kommt ursprünglich aus der NPD und hat eine lange neofaschistische Vergangenheit. „Pro Deutschland gilt als rechtsextrem.

Unterstützung von der NPD

In Hamburg-Horn soll das entwidmete Gebäude der ehemaligen Kapernaum-Kirche in eine Moschee umgewandelt werden. Eine der größten islamischen Gemeinden Hamburgs, die sunnitische „Al-Nour- Gemeinde“, die über keine geeigneten Gebetsräume verfügt, hatte das Gebäude im Herbst gekauft. Buschendorff hofft mit seiner Mobilisierung an antimuslimische Vorurteile in der Mitte der Gesellschaft anzuknüpfen zu können und fordert die Bürger Hamburgs, die „nicht Willens sind ihre Kultur und ihr Land nach und nach aufzugeben“ nach Horn zu kommen. Bei der Suche nach UnterstützerInnen ist Buschendorff nicht zimperlich. Über seine Internetseite lud er neben anderen das aktuelle NPD- Bundesvorstandsmitglied Matthias Faust ein, der sein Kommen prompt angekündigt hat. Auf Buschendorffs Facebookseite sind zahlreiche eindeutig rassistische Kommentare und Beleidigungen gegenüber Menschen muslimischen Glaubens zu finden. Dieses steigert sich bis hin zu der nationalsozialistischen Vernichtungsfantasie, „irgendwie muss da mal eine Endlösung her.“

Brauner Kack im neuen Frack

180 Menschen sind seit der Wiedervereinigung Opfer faschistischer und rassistischer Morde geworden, darunter viele Muslime. Moscheen wurden angegriffen und besudelt, Gläubige verhöhnt und beleidigt. Letztes Jahr provozierte die „ Bürgerbewegung Pro NRW“ mit islamfeindlichen Mohammed-Karikaturen vor rund 25 Moscheen. Im antimuslimischen Rassismus kehrt der altbekannte völkische Fremdenhass im neuen Gewand zurück.
Die Religionsfreiheit ist ein Grundrecht aller Menschen in Deutschland und entsprechende Gotteshäuser gehören dazu. Dieses Grundrecht werden wir gegen rassistische Angriffe verteidigen, unabhängig davon, ob wir selbst gläubig sind oder fundierte Kritik an Religionen haben. Dazu laden wir alle demokratisch gesinnten Menschen – gleich welcher Herkunft, Religion, Weltanschauung oder Parteizugehörigkeit – ein. Die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Rassismus ist eine zentrale Aufgabe der Gesellschaft.

Neu/Wichtige Hinweise:

Für die Kinovorstellungen am Freitag und Samstag jeweils um 19h sind fast alle Karten verkauft/reserviert. Für die 17h Vorstellungen gibt es noch Karten. Nicht abgeholte Restkarten gibt es ggf. an der Abendkasse.
Karten gibt es im Vorfeld nur im 3001 Kino und nicht auf den anderen Veranstaltungen.

Freitag, 22. März 2013

20:30 Uhr – Neuer Ort! Veranstaltung findet im OZM Bartelsstraße 65 statt.

Was tun gegen Rechts? Möglichkeiten antifaschistischer Praxis

Veranstaltungsreihe: Weggucken – Weghören?! Antifaschistisch Handeln gegen Rechtsrock und Nazisubkultur

Auf der Bühne grölt die Band für die Volksgemeinschaft, das Publikum zeigt hundertfach den Hitlergruß – abseits des kulturellen Mainstreams hat sich eine Rechtsrockszene entwickelt, die europaweit vernetzt ist. Mit Musik bringt man junge Menschen zur Politik. Das ist auch bei Nazis so. Längst hat sich rund um die Musikveranstaltungen ein blühender Markt entwickelt: CD`s der einschlägigen Bands werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Darüber hinaus finanziert sich die Szene mit Band-T-Shirts und anderem extrem rechten Merchandise, mit Umsätzen in Millionenhöhe. Blood & Honour lautet der Name eines im Jahr 2000 in Deutschland verbotenen Nazi-Musiknetzwerks. Genau aus diesem Umfeld erfuhr der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) jahrelang Unterstützung. Einige dieser Aspekte wollen wir mit einer Veranstaltungsreihe aufgreifen, beleuchten und vor allem: die Möglichkeit des selbstbestimmten antifaschistischen Handelns gegen Rechtsrock und Nazisubkultur aufzeigen.

Terminübersicht:

Mittwoch, 20. März 2013
19 Uhr – Philosophenturm
Diskussionsveranstaltung: Rechtsrock – eine männliche Subkultur?

Donnerstag, 21. März 2013
17 Uhr – Curio Haus
Hitlergruß in der 8b. Rechtsrock auf der Abifeier. Was tun?


Freitag, 22. März 2013
9 und 11 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen für Schulklassen

17 und 19 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen

20:30 Uhr – Neuer Ort! Veranstaltung findet im OZM Bartelsstraße 65 statt.

Was tun gegen Rechts? Möglichkeiten antifaschistischer Praxis

Samstag, 23. März 2013
17 und 19 Uhr – 3001 Kino
Filmvorführungen